🥩 BARF – das musst du wissen, bevor du startest

BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) ist für viele Hundebesitzer eine beliebte Alternative zur industriellen Fütterung. Doch der Umstieg auf rohes Futter erfordert Wissen, Planung und Sorgfalt. Damit dein Hund alle Nährstoffe bekommt, die er braucht, und keine gesundheitlichen Risiken eingeht, solltest du einige wichtige Punkte kennen. In diesem Beitrag erfährst du, was BARF genau bedeutet, welche Vorteile und Risiken es gibt und wie du sicher startest.

10/15/20251 min read

ernährungsberatung-für-hunde-soltau
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1.⁠ ⁠Was ist BARF?

BARF bedeutet, den Hund mit rohem Fleisch, Innereien, Knochen, Gemüse und Obst zu füttern – möglichst naturbelassen und ohne Zusatzstoffe. Die Idee ist, die Ernährung an die ursprüngliche, wilde Ernährung von Wölfen anzupassen.

2.⁠ ⁠Vorteile von BARF

• Naturnahe, unverarbeitete Zutaten

• Höhere Akzeptanz bei vielen Hunden

• Gute Kontrolle über die Zutaten

• Frisches Futter ohne Konservierungsstoffe

• Positive Effekte auf Haut, Fell und Verdauung bei vielen Hunden

3.⁠ ⁠Risiken und Herausforderungen

• Unausgewogene Ernährung: Ohne richtige Planung drohen Mangelerscheinungen oder Überversorgung

• Bakterielle Kontamination: Rohes Fleisch kann Krankheitserreger enthalten, Hygiene ist wichtig

• Gefahr von Knochenverletzungen: Falsche Knochenarten können den Magen-Darm-Trakt verletzen

• Zeit- und Kostenaufwand: Zubereitung und Einkauf sind aufwändiger als bei Fertigfutter

4.⁠ ⁠So startest du sicher mit BARF

• Informiere dich umfassend über Nährstoffbedarf und BARF-Richtlinien

• Erstelle einen Futterplan, der alle Nährstoffe abdeckt (Proteine, Fette, Vitamine, Mineralien)

• Beginne langsam, mische das BARF-Futter zunächst unter das alte Futter

• Achte auf Hygiene: Frisches Fleisch schnell verbrauchen, Arbeitsflächen gut reinigen

• Lass deinen Hund regelmäßig vom Tierarzt kontrollieren und gegebenenfalls Blutwerte prüfen

5.⁠ ⁠Wann ist BARF nicht geeignet?

• Bei Hunden mit geschwächtem Immunsystem

• Welpen und kranken Hunden ohne tierärztliche Begleitung

• Wenn keine Zeit oder Möglichkeit zur sorgfältigen Planung und Hygiene besteht

Fazit: BARF ist mehr als nur rohes Fleisch

BARF kann eine gesunde, artgerechte Ernährungsform sein, erfordert aber fundiertes Wissen und Verantwortungsbewusstsein. Informiere dich gründlich und hole dir im Zweifel Unterstützung durch einen Hundeernährungsberater oder Tierarzt.